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Sind Pools für Hunde eine Gefahr? Was gilt es für Hundebesitzer zu beachten?

Ein eigener Pool bietet im Sommer eine großartige Möglichkeit sich abzukühlen. Doch spätestens wenn auch der Familienhund ins kühle Nass springt muss man sich die Frage stellen, ob ein Pool eigentlich eine Gefahr für den Hund darstellt. Hierbei geht es nicht nur um die potentielle Gefahr des Ertrinkens, sondern auch darum, ob die Zusätze im Wasser dem Hund schaden können.

Ein sicherer Ein- und Ausstieg für Mensch und Hund

Die offensichtlichste Gefahr die von einem Pool ausgeht ist die Gefahr zu ertrinken. Bei vielen Pools ist bereits eine Treppe integriert, die sowohl von Menschen als auch von Hunden genutzt werden kann. Wenn dies nicht vom Hersteller aus bereits gegeben ist, sollte eine solche Treppe unbedingt angeschafft und sicher montiert werden, denn viele Hunde springen voller Begeisterung über den Rand eines Pools und kommen dann nicht mehr hinaus. Um einer solchen oder einer ähnlichen gefährlichen Situation vorzubeugen, sollten Hunde jedoch generell nicht unbeaufsichtigt im Pool schwimmen oder spielen. Dies gilt insbesondere für Welpen, die Gefahren noch nicht richtig einschätzen können und auch dazu neigen sich körperlich zu übernehmen. Auch alte Hunde sollten nicht unbeaufsichtigt schwimmen, da sie schnell erschöpft sein können und dann unter Umständen nicht mehr selbständig aus dem Pool herauskommen.

Vorsicht bei großer Hitze oder Vorerkrankungen

So gerne viele Hunde sich auch bei großer Hitze im Pool abkühlen möchten, so gefährlich kann dies für manche Hunde sein, vor allem wenn der Temperaturunterschied zwischen der äußeren Umgebung und dem Wasser sehr groß ist. Ausgiebiges Spielen und Toben bei großer Wärme erhitzt den Körper des Hundes, der nicht über die gleichen Mechanismen zum Abkühlen verfügt wie der menschliche Körper. Hunde haben lediglich zwischen ihren Pfoten-Ballen einige Schweißdrüsen, am gesamten restlichen Körper kann der Hund jedoch nicht schwitzen. Hunde kühlen sich über ihre Zunge und Mundschleimhäute durch hecheln ab, und viele Hunde nutzen gerne das kühle Nass als willkommene Abwechslung wenn das Hecheln zur Abkühlung nicht ausreicht. Wenn jedoch ein stark erhitzter Hund plötzlich in kühles Wasser springt, kann dies, wie beim Menschen auch, zu einem tödlichen Kreislaufkollaps führen. Diese Gefahr besteht besonders bei älteren Hunden, oder bei Hunden die eine Vorerkrankung des Herz-Kreislauf-Systems haben. Vorheriges langsames Abduschen mit kühlem Wasser hilft dem Körper, sich schonend an die Temperatur zu gewöhnen. Für Hunde die aus gesundheitlichen Gründen gar nicht schwimmen sollten, kann ein flaches Planschbecken eine angenehme Alternative darstellen. Viele Hunde legen sich an heißen Tagen gerne in kühles Wasser oder kühlen ihre Pfoten darin ab und nehmen daher ein flaches Becken sehr gerne an.

Wichtig: Hunde mit Epilepsie sollten ebenfalls keinen Zugang zu tiefen Pools haben, da sie bei einem
Anfall leicht ertrinken können.

Die Auswirkungen von Chlor auf den Hund

Chlor ist ein chemisches Element das desinfizierend wirkt und somit die Bildung von Algen und anderen Mikroorganismen hemmt. Aus diesem Grund wird Chlor nicht nur dem Wasser in Pools und Schwimmbecken zugesetzt, sondern auch unserem Trinkwasser, welches ja auch von unseren Hunden getrunken wird. Daraus ergibt sich bereits, dass Chlor in geringen Dosen keine Gefahr darstellt. In hoher Konzentration ist Chlor jedoch für Mensch und Hund gleichermaßen schädlich und gefährlich. Allergische Reaktionen, Durchfall und Erbrechen können die Folge sein, was insbesondere für kleine oder ältere Hunde schnell zu einer ernsten Gefahr werden kann. Die negativen Auswirkungen von zu viel Chlor zeigen sich jedoch nicht nur im Magen-Darm-Bereich, sondern unter Umständen auch auf der Haut. Hunde mit Fell- und Hautproblemen sollten daher nicht in Chlorwasser schwimmen, doch auch gesunde Hunde sollten nach einem Bad in Chlorwasser mit Leitungswasser abgespült werden. Da Chlor in einer hohen Dosierung auch für den Menschen nicht gesund ist, sollten Poolbesitzer die Menge des zugesetzten Chlors ohnehin gering halten. Für Hundehalter gilt dies noch mehr, denn viele Hunde neigen dazu, beim Baden das Wasser auch in großer Menge zu trinken. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Poolwasser auch mit wenig Chlor oder komplett ohne Chlor sauber zu halten. Sandfilteranlagen, Pumpen, ungiftige Wasserzusätze, regelmäßiges Entfernen von Blättern oder Schmutz mit einem Kescher sind nur einige Möglichkeiten das Wasser im Pool sauber zu halten ohne große Mengen Chlor zuzusetzen. Diese sollten auch genutzt werden wenn man auf die Anwendung von Chlor verzichten möchte, denn unsauberes Wasser kann eine Quelle für verschiedene Bakterien sein, die ihrerseits eine Gefahr für Mensch und Hund darstellen können.



Tipp: Generell empfiehlt es sich in der Nähe des Pools eine Schale mit Trinkwasser bereitzustellen und dem Hund beizubringen, aus der Schale zu trinken. Dies kann auch mit Leckerchen gefördert werden. Auf diese Weise lassen sich die meisten Hunde erfolgreich davon abhalten, große Mengen gechlortes Wasser zu sich zu nehmen.

Diese Fehler gilt es zu vermeiden

Egal ob Erwachsener oder Kind - auch beim Schwimmen lernen können Fehler gemacht werden. Nach Möglichkeit sollten diese vermieden werden, um dem Lernprozess nicht im Weg zu stehen. Sicherlich ist es eine Entscheidung fürs Leben, Schwimmen zu lernen oder das eigene Kind zum Schwimmunterricht zu schicken. Dennoch sollte dies niemals unter zeitlichem Druck passieren. Bis das richtige Schwimmen erlernt ist, vergeht eine gewisse Zeit. Diese sollte auch immer eingeräumt werden, damit sich der Schwimmschüler im Wasser nach und nach sicherer fühlen und seine Fähigkeiten erweitern kann. Schwimmen soll Spaß machen und die Gesundheit fördern. Aus diesem Grund ist es keine Hilfe, das Kind zusätzlich motivieren oder ihm das Schwimmen krampfhaft beibringen zu wollen. Schwimmen besteht aus weit mehr als nur dem regulären Brustschwimmen, das meist als Grundlage für das Schwimmtraining genutzt wird. An dieser Stelle sollte niemals eine Grenze gezogen werden. Wichtiger ist, dass sich Schwimmschüler im Wasser entfalten und die vielfältigen Schwimmstile erproben können. Auftriebshilfen sollten nach Möglichkeit niemals genutzt werden. Wer sich im Wasser unsicher oder gar ängstlich fühlt, verliert dieses Gefühl nicht durch Auftriebshilfen wie Schwimmflügel. Stattdessen sollte zunächst Wert darauf gelegt werden, dass das Schwimmen in sicherer Umgebung erlernt und sich nach und nach an Seen oder das Meer herangetastet wird.
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