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SUP Board - Stand Up Paddling bei Poolseller.de

Stand Up Paddling (kurz SUP) ist eine Wassersportart, die in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Aktuell ist sie die Trendsportart die weltweit am schnellsten wächst. Doch was ist SUP? Kurz gesagt steht man beim SUP auf einem SUP Bord auf dem Wasser und bewegt sich mit der Hilfe eines Stand Up Paddel vorwärts.

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Die Geschichte des Stand Up Paddling

SUP hat seine Ursprünge nicht – wie man vielleicht vermuten möchte – in den USA, sondern geht auf Fischer aus Polynesien zurück. Auch heute gibt es an manchen Orten in Asien noch Menschen, die sich in dieser traditionellen Art auf dem Wasser fortbewegen. Den Einzug in die Neuzeit hat das SUP allerdings tatsächlich von den USA aus geschafft. Denn im 20. Jahrhundert haben Surflehrer in Hawai damit begonnen im Stehen vom Ufer zu den Wellen zu paddeln. Zudem haben die Surflehrer erkannt, dass sie eine bessere Übersicht über ihre Schüler haben, wenn sie auf ihrem Board stehen. Zudem hat sich Stand-Up-Paddling als Training für Surfer an wellenlosen Tagen etabliert. Zu Beginn des 21.Jahrhunderts wurde das Paddeln immer beliebeter und ist mittlerweile als eigenständige Sportart anerkannt. Mittlerweile wird SUP auf der ganzen Welt sowohl am Meer als auch auf Binnengewässern, wie Flüssen oder Seen betrieben. SUP ist umweltschonend und leicht erlernbar. Auch Anfänger erzielen in der Regel schnell Erfolge auf einem SUP Bord.

Der sportliche Aspekt

Auch wenn SUP Paddling kinderleicht aussieht, ist das Paddeln auf einem SUP Bord richtiger Sport und kann als Ganzkörper-Workout bezeichnet werden. SUP ist eine besonders gelenkschonende Sportart und spricht den ganzen Körper an. Dadurch, dass der Sportler auf dem SUP Bord ständig seinen Körper ausbalancieren muss, wird besonders die Tiefenmuskulatur angesprochen. Das ist nicht bei allen Sportarten der Fall und deswegen ist SUP besonders gut für die Haltung. Außerdem wird kein Muskel übermäßig trainiert, sondern es kommt zu einer Ausbalancierung des muskulären Gleichgewichts am ganzen Körper. Deswegen ist SUP besonders bei Rückenproblemen oder in der Behandlung oder Vorsorge von Bandscheibenvorfällen geeignet. Dabei kann jeder selbst bestimmen, wie intensiv er oder sie SUP betreiben will. Schnelle, kraftvolle Schläge verbrauchen mehr Kalorien und trainieren den Körper mehr als, wenn man sich eher treiben lässt und das Paddel nur gelegentlich ins Wasser schlägt. SUP ist für alle Altersgruppen und für Menschen in jedem Fitnesszsustand geeignet. Außerdem wirkt Wasser beruhigend auf die Seele, sodass der Sport auch einen wohltuenden Effekt auf die Psyche haben kann. SUP ist außerdem eine perfekte Sommersportart für Snowboarder oder Skifahrer.

Die Ausrüstung beim SUP

Zum Stand-Up-Paddling benötigt man zwei Dinge: ein Stand Up Board und ein Stand Up Paddel. Ersteres ist meist ein aufblasbares Board und zweiteres ein Stechpaddel. Wer Spaß an der Sportart gefunden hat, wird früher oder später bestimmt ein SUP Board kaufen.

Das SUP Bord

Die Surfer in Hawaii haben mit SUP anfangs auf ihren normalen Surfbrettern bzw. den Longboards begonnen. Denn die langen Bretter boten genug Auftrieb, um den Sportler samt Ausrüstung auf dem Wasser zu tragen. Mittlerweile hat sich um die SUP Boards eine ganze Industrie entwickelt und Hersteller bieten ganz verschiedene Boards an. Die kleinsten Bretter beginnen bei etwa 1,80 m Länge. Manche Boards erreichen aber sogar bis zu 4 Meter Länge. Das Volumen der Bretter reicht dabei von 100 bis 250 Liter. In der Geometrie ähneln die Bretter nach wie vor Surfbrettern, haben aber mittlerweile eigene Eigenschaften bekommen. Paddler, die weite Strecke zurücklegen, nutzen einen speziellen Bretttyp, der etwas spitzer zuläuft. Außerdem gibt es Bretter, die nicht nur eine, sondern mehrere Personen tragen können. Für einen guten Stand haben die SUP Bords eine spezielle Oberflächenbeschichtung aus Ethylenvinylacetat. Seit einigen Jahren gibt es die SUPs auch in der aufblasbaren Variante. Das wird durch das spezielle Dropstitch-Verfahren ermöglicht. Die aufblasbaren Bretter können leichter transportiert und leichter gelagert werden. Meistens passen sie in einen großen Rucksack. Obwohl auch die aufblasbaren SUP Bords bis zu 250kg tragen können, sind sie nicht ganz so steif, wie ein herkömmliches festes SUP Bord.

Das Standup Paddel

Standup Paddel gibt es – wie ein SUP Bord – in ganz unterschiedlichen Varianten. Dabei gibt es Paddel zu Einsteigerpreisen und die teureren Profivarianten. Die günstigen Standup Paddle bestehen meistens aus einem Aluminiumschaft und einem Kunststoffblatt. Teurere Varianten bestehen aus Kunststoffen, die mit Kohlenstofffasern verstärkt sind sowie Glasfasern. Diese Paddel sind deutlich leichter als die Aluminium-Varianten. Außerdem gibt es Paddel, die aus natürlichen Rohstoffen, wie Holz oder Bambusblättern gefertigt sind. Das Paddel sollte etwa eine Blattlänge größer sein als der Paddler selbst. Für das Distance-Paddling verwendet man in der Regel ein noch längeres Paddel. Denn damit kann man kräftigere Züge machen und somit eine schnellere Geschwindigkeit erreichen.

Verbände und Wettkämpfe

Mittlerweile gibt es SUP auch als Wettkampfsportart. Man unterscheidet Disziplinen wie Distance SUP und SUP Surfing oder das River SUP auf Flüssen. In Deutschland gibt es drei Vereine, die im SUP aktiv sind und die Sportart voranbringen:

  • Der Deutsche Wellenreiterverband (DWW)
  • Der Deutsche Kanu-Verband (DKV)
  • Die German Stand Up Paddle Association e.V. (GSUPA)

Wo ist SUP möglich?

Im Prinzip ist das Paddeln auf einem SUP Bord überall dort möglich, wo die Wassertiefe mindestens 30 Zentimeter beträgt. Das können kleine Bachläufe, Flüsse, ein See oder auch das Meer sein. Mit dem SUP sind auch ganze Touren möglich. Und gerade im Umfeld von Städten finden sich immer Möglichkeiten für das Stand Up Paddling und dafür einen Ausgleich zu finden.

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